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Veröffentlichungen

mit Bezug zum gegenständlichen Projekt

TT

 
2022

Erstes Pistenfahrzeug mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor wurde von Prinoth präsentiert


 
Topic:

Hydrogen economy, Hydrogen Mobility


Category:

Newspaper


Publisher:

Tiroler Tageszeitung, /www.hysnowgroomer.com


 

Fleischhacker, E.

 
2022

Wasserstoffregion Zillertal: Betriebsaufnahme Wasserstoffzug auf 2026 verschoben


Seit 2016 wird am Projekt Zillertalbahn 2020+ als zentraler Bestandteil der Wasserstoffregion Zillertal gearbeitet. Seither wird vom Green Energy Center Europe und dem Forschungszentrum HyWest ausgehend mit zahlreichen internationalen und nationalen Forschungs-Förderungs-Wettbewerbsprojektekten die Eingliederung der Region die im Aufbau befindliche grüne regionale Wasserstoffwirtschaft Zentraleuropas voran getrieben. Aktuell werden mit dem Projekt WIVA P&G HyTrain die Parameter und die Kriterien für die Qualitätssicherung sowie Risikoeingrenzung der Beschaffungs- und Betriebsprozesse der Wasserstoff-Schmalspurbahn erforscht und festgelegt.


 
Topic:

Hydrogen economy, Hydrogen Mobility


Category:

Newspaper


Publisher:

Presse, www.hytrain.at


 

Madlehner, S, Beyer, M, Fleischhacker, N,

 
2022

Innovationscamp „Wasserstofftechnologie“ an der Universität und am Green Energy Center Europe in Innsbruck


Das Innovationscamp S „Wasserstofftechnologie“ ist eine 6-tägige Weiterbildungsmaßnahme. Das Hauptziel des Projektes ist es den Teilnehmer:innen von 15 Firmen die Chancen und Risiken bei der Implementierung von Wasserstofftechnologie im eigenen Unternehmen näher zu bringen, ihnen eine ausgezeichnete Wissensbasis im Bereich Wasserstofftechnologie zu vermitteln und diese mit der Darstellung ausgewählter Pilotprojekte zu untermauern.


 
Topic:

Hydrogen economy


Category:

Lecture, Report, Training Programme


Publisher:

www.uibk.ac.at, www.green-energy-center.com


 

König, B., Fleischhacker, E., Punzengruber, R., Perwög, E., Fleichhacker, N.

 
2022

Wasserstoff: Mehr Trucks und Busse


Die privatwirtschaftlich organisierte Codex Partnerschaft des Green Energy Center Europe fordern 1.000 Wasserstoff-Trucks und -Busse bis 2025 und präsentieren kürzlich in Innsbruck die dazu verfügbaren Produkte.


 
Topic:

Bridge to the Green Future, E-Mobilitiy, Energy economy, Green Economy, Hydrogen economy, Hydrogen Mobility, Logistics System, Strategy Development


Category:

Citation, Magazine


Publisher:

www.top.tirol, www.green-energy-center.com


 

Schreiner, H.

 
2022

Wasserstoffzug Zillertal nicht im Zeitplan


Trotz Landhausdebatten rund um das Wasserstoffzug-Projekt arbeitet ZillertalbahnVorstand Helmut Schreiner mit Hochdruck weiter an einer Realisierung bis 2026: „Es wird halt evaluiert. Also Verträge und Wirtschaftlichkeit geprüft, Risiken bewertet und Haftungsfragen behandelt. Ich sehe das positiv, weil jetzt das Ganze intensiv und mit Ernsthaftigkeit angegangen wird“ „So eine Fahrleitung wäre frühestens 2030 fertig gestellt und die TVB müssten dafür keinen Beitrag leisten, daher wäre das zu teuer. Auch die Busse könnten nicht dekarbonisiert werden“ „Die Schiene Tirol GmbH, eine Tochtergesellschaft des VVT, wird die Garnituren bestellen. Die Zillertalbahn wird sie dann anmieten.“


 
Topic:

Hydrogen economy, Hydrogen Mobility, Problem Solving Methodology, Quality Assurance, Regional Development, Research Project, Strategy Development


Category:

Citation


Publisher:

Tiroler Tageszeitung, hytrain.at


 

Fleischhcker, N., Punzengruber, R., Liebermann, J.

 
2022

ORF 2 Autofocus: Wasserstoff-Antrieb im Vormarsch?


Während viele Marktbeobachter dem Wasserstoffantrieb nur noch wenig Chancen einräumen, sehen das vor allem asiatische Hersteller anders. Einer davon testet bereits seit geraumer Zeit die ersten Wasserstoff-Busse Österreichs in einem Wiener Verkehrsbetrieb. Autofocus hat sich diesen Testbetrieb genauer angesehen und bat den Hersteller des Busses zum Interview. Zusätzlich machte Autofocus einen Abstecher in das Innsbrucker Forschungsinstitut, das neben dem Betrieb der Wasserstoff-Busse noch weitere Zukunftsprojekte mit Wasserstoff erforscht


 
Topic:

Bridge to the Green Future, Hydrogen economy, Hydrogen Mobility, Resource Management System


Category:

Citation, Video


 

Fleischhacker, N., Perwög, E., Thaler, T.,

 
2022

Die ersten Wasserstofftrucks starten im Rahmen des Projektes “WIVA P&G HyWest” bei MPREIS in Tirol


Die ersten "Wasserstofftrucks" starten im Rahmen des Projektes WIVA P&G HyWest  bei MPREIS in Tirol. Das Tiroler Start-up JuVe AutoMotion wird noch im Sommer die ersten Brennstoffzellenfahrzeuge in Betrieb nehmen. Das MPREIS Wasserstoffprojekt in Völs wird im Verbund mit der Wasserstoffregion Zillertal und dem Wasserstoffprojekt der TIWAG in Kufstein im Forschungszentrum HyWest am  Green Energy Center Europe in Innsbruck zu einer regionalen grünen Wasserstoffwirtschaft für Zentraleuropa entwickelt.


 
Topic:

Hydrogen Mobility


Category:

Newspaper


Publisher:

Tiroler Tageszeitung, HyWest.com


 

Fleischhacker, N., Fleischhacker, E., Punzengruber, R., Perwög, E.

 
2022

Österreichische Wasserstoffstrategie behindert den Umbau des Mobilitätssystems


Das privatwirtschaftlich organisierte Green Energy Center Europe in Innsbruck arbeitet seit Jahren im Rahmen einer Codex Partnerschaft am Bau der Brücke in die grüne Zukunft und dem damit verbundenen Umbau von häuslichen, betrieblichen und industriellen Energiesystemen auf Klimaneutralität und Autonomie. Die Partnerschaft beanstandet an der neuen nationalen Wasserstoffstrategie, dass Wasserstoff-Elektrofahrzeuge gegenüber batterieelektrischen Fahrzeugen, die die Anforderungen realer Betriebsbedingungen noch nicht erfüllen können, benachteiligt werden. Damit wird der realwirtschaftlich notwendige Umbau von ÖPNV Fuhrparks und Schwerlasttransportflotten und der dazu notwendige Aufbau von Wasserstoff-Infrastruktur inkl. Wasserstoff-Produktion massiv behindert und eingebremst. Die Bundesregierung wird daher ersucht, bei der Budgetierung und dem Entwurf der Förderprogramme dieses Faktum zu berücksichtigen und die entsprechenden Rahmenbedingungen so festzulegen, dass bis zum Jahr 2025 dem akuten Bedarf entsprechend 1.000 Wasserstoff-Fahrzeuge im Sinne der Klimaneutralitäts- und Autonomieziele der aktuell hilfesuchenden Betriebe ausgerollt werden können. Dazu muss in der Markteinführungsphase (bis zur Wirksamkeit der Skalierungseffekte der Massenfertigung) die Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu Diesel-Fahrzeugen sowohl bei den Anschaffungs- (CAPEX), als auch den Betriebskosten (OPEX) sichergestellt werden. Nur somit können die hilfesuchenden Betriebe zeitnah ihre Energiesysteme auf CO2-Freiheit und Autonomie umbauen.


 
Topic:

Bridge to the Green Future, Green Economy, Hydrogen economy, Hydrogen Mobility, Strategy Development


Category:

Press Conference


Publisher:

green-energy-center.com


 

Fleischhacker, E. Perwög, E.,

 
2022

Wasserstoff als Energieträger für E-Lkws


In der Wasserstoff-Strategie des Bundes wird die Technologie für E-Autos und Lkws als ineffizient bezeichnet. Das kritisieren zahlreiche Betriebe, die in der Wasserstoff-Technologie tätig sind. Sie verweisen dabei auf erfolgreiche Beispiele.


 
Topic:

Hydrogen economy


Category:

Citation


Publisher:

ORF Tirol


 

Fleischhacker, E.

 
2022

ORF2 Tirol heute: Missverständnis in der österreichischen Wasserstoffstrategie


In Innsbruck haben sich Vertreter der Wasserstoff-Technik zusammengefunden. Sie wollen mehr Werbung für Wasserstoff als Antrieb für E-Fahrzeuge machen...


 
Topic:

Bridge to the Green Future, Green Economy, Hydrogen economy, Logistics System


Category:

Interview


Publisher:

ORF Tirol


 

Fleischhacker, N.

 
2022

Pressegesräch: Auch in Österreich ist der Umbau des Mobilitätssystems mit Grünem Wasserstoff unverzichtbar


Die Codex Partner des Green Energy Center Europe fordern 1.000 Wasserstoff-Trucks und -Busse bis 2025 und präsentieren die dazu verfügbaren Produkte.


 
Topic:

Hydrogen economy, Hydrogen Mobility


Category:

Press Conference, Press Release


Publisher:

APA OTS


 

Fleischhacker, E., Fleischhacker, N.,

 
2022

Forschungszentren EWest und HyWest am Green Energy Center Europe in Innsbruck arbeiten für den Brückenschlag in die grüne Zukunft


Der Power on demand Prozess – der in vielen Bereichen kurz- bis mittelfristig umgesetzt werden kann – kommt überall dort zum Einsatz, wo ich Energie dort wo ich sie brauche und zum Zeitpunkt wann ich sie brauche erzeuge und zur Verfügung stelle, wie die Fa. M-Preis mit ihrem Energiemanagement in ihren Filialen vorzeigt: Dort wo Produktion und Verbrauch zeitlich, aber auch räumlich auseinanderliegen, kommt der power to hydrogen-Prozess zum Tragen. So kann in den Sommermonaten, in denen aufgrund der saisonalen Gegebenheiten meist ein Energieüberschuss herrscht, Wasserstoff erzeugt und für den Winter gespeichert werden - und das natürlich völlig CO2-neutral. Bereits umgesetzte Projekte zum Anfassen sind die Wasserstoff-Fahrzeuge der Fa. Hyundai, der Probe-Betrieb von schweren LKW’s, der Einsatz von Wasserstoff-Bussen in Wien und Graz, oder der jüngst in Betrieb gegangene Elektrolyser der Fa. M-Preis in Völs bei Innsbruck. Dieser dient der Stromregelung und der Erzeugung von Wasserstoff zum Beheizen der Therese-Mölk Bäckerei und ersetzt damit den fossilen Brennstoff für die Produktion und in weiterer Folge den Diesel für die Logistikflotte. Es ist dies zugleich ein Business-Modell für die Zukunft und ein Vorzeigemodell für die gesamte Europäische Union. Unsere Gesellschaft ist gerade jetzt angesichts dramatischer Entwicklungen stark gefordert, rasch gegenzusteuern. Das Green Energy-Center in Innsbruck hat mit all seinen Partnern in den vergangenen Jahren Projekte für den Weg in die grüne Zukunft aufgezeigt, konzipiert und umgesetzt. Nun gilt es diesen grünen Weg mit und für die Umwelt zu gehen.


 
Topic:

Bridge to the Green Future, E-Mobilitiy, Energy economy, Green Economy, Hydrogen economy, Hydrogen Mobility, Logistics System, Problem Solving Methodology, Product Development, Project Development, Quality Assurance, Regional Development, Resource Management System, Strategy Development, Sustainability


Category:

Video


Publisher:

green-energy-center.com


 

Fleischhacker, N,

 
2022

ORF2 Tirol: Perspektiven Tirol Talk “Tirol 2050 energieautonom”


 
Topic:

Bridge to the Green Future, Energy economy, Green Economy, Regional Development, Strategy Development, Sustainability


Category:

Social Media, Video


Publisher:

www.lebensraum.tirol


 

Fleischhacker, N,

 
2022

Klimaberg Katschberg Summit 2022: Nikolaus Fleischhacker präsentiert und diskutiert den Umbau des Energiesystems auf Klimaneutralität und Autonomie


Nikolaus Fleischhacker von FEN Systems präsentiert  und diskutiert am Klimaberg Katschberg Summit 2022 den Bau der Brücke in die grüne Zukunft und den damit verbundenen Umbau des Energiesystems auf Klimaneutralität und Autonomie. Diese Prozesse werden vom privatwirtschaftlich organisierten Green Energy Center Europe in Innsbruck, sowohl in der Forschung- & Entwicklung als auch in der konkreten Umsetzung, mit Dienstleistungen und Produkten der Codex Partnerschaft von industriellen Playern, Gewerbebetrieben und Startups unterstützt.


 
Topic:

Bridge to the Green Future, Energy economy, Green Economy, Product Development, Project Development, Strategy Development


Category:

Conference, Presentation


Publisher:

www.green-energy-center.com


 

Wiener Linien

 
2022

Lange Nacht der Forschung: Wiener Linien präsentieren das F&E Projekt “HyBus”


Forschungsprojekt HyBus Ziel des F&E-Projekts HyBus Implementation ist es, die ersten 700-bar Wasserstoff-Busse Österreichs im realen Langzeitbetrieb zu untersuchen. Hyundai Elec City Wasserstoff-Busse werden bei den Wiener Linien für den urbanen, den Graz Linien für den regionalen und den Zillertaler Verkehrsbetrieben für den alpinen Betriebsfall eingesetzt. Die Implementierung der ersten Wasserstoffbusse in Österreich erfolgt im Einklang mit dem Aufbau einer grünen regionalen Wasserstoff-Wirtschaft, die auf Energie-Autonomie ausgerichtet ist. Mit dem Projekt HyBus Implementation werden die Grundlagen für eine qualitätsgesicherte Beschaffung, Übernahme und Betriebsführung von Wasserstoff-Bussen erarbeitet. Geleitet wird das Projekt von FEN Research.


 
Topic:

Hydrogen economy, Hydrogen Mobility


Category:

Public Relation


Publisher:

hybus.eu


 

Fleischhacker, N., Perwög, E.

 
2022

Two days of Demo4Grid project review meetings at the Green Energy Center Europe and the MPreis Hydrogen Plant


The Demo4Grid project team and the EU Commission met on May 19 and 20 for a project review meeting at the Green Energy Center Europe and at the Mpreis electrolysis plant to get an impression of the project progress. The participants saw the start-up phase of Europe's largest single stack electrolysis plant, which is used in the Demo4Grid project to control the power grid of TIWAG. They also saw the commissioning phases of the hydrogen heating system for the MPreis bakery, the refueling system for the hydrogen Trucks and the first hydrogen training vehicle. The first MPreis Hydrogen Truck Fleet for the delivery of goods to the MPreis stores will be ready in autumn 2022. The MPreis hydrogen plant is the spearhead for the development of a regional hydrogen economy in Central Europe which is being pursued with the WIVA P&G HyWest project from the Green Energy Center Europe.


 
Topic:

Bridge to the Green Future, Heat Mangement, Hydrogen economy, Hydrogen Mobility, Research Project


Category:

Report


Publisher:

demo4grid.com


 

Fleischhacker, N., Coll, M., Fleischhacker,E.

 
2022

Die Fahrer der ersten Wasserstoff-Trucks von MPREIS trafen sich zur ersten Wasserstoff-Schulung am Green Energy Center Europe


In 2 Wochen wird der erste Wasserstofftruck von Hyzon zur ersten Fahrerschulung bei der MPreis Wasserstoffanlage in Völs bei Innsbruck eintreffen. Im Vorfeld dazu trafen sich die Fahrer der ersten drei Wassersoff-Farhzeuge, die ab Herbst die MPreis Kaufhäuser in Tirol mit Lebensmitteln beliefern werden, mit ihrem Management am Green Energy Center Europe zur Wasserstoffausbildung...


 
Topic:

Hydrogen Mobility


Category:

Training Programme


Publisher:

hywest.at


 

OVE Elektrotechnik und Informationstechnik

 
2022

OVE Bericht: Wasserstoff-Busse erstmals auf Österreichs Straßen unterwegs


Im Dezember fiel der Startschuss für einen testweisen Einsatz von Wasserstoff-Bussen in Österreich, welcher durch ein breites Projektkonsortium rund um das Innsbrucker Forscherteam der FEN Research GmbH ermöglicht wird. Gefördert wird das Projekt mit 1,8 Mio. € durch den Klima- und Energiefonds...


 
Topic:

Hydrogen economy, Hydrogen Mobility


Category:

Citation, Magazine


Publisher:

ove e+i, https://www.fen-research.org/


 

Baumgartner, PP. , Fleischhacker, A.

 
2022

Delegation from Umbria visits the Green Energy Center Europe and the Demo4Grid Project Site


A delegation from Umbria/Italy visited the Green Energy Center Europe in Innsbruck and learned about the activities and projects of the privately organized Codex Partnership in a workshop and excursions. The program initiated by the Green Energy Center Codex Partner Wolftank included a visit to the hydrogen plant of MPREIS in Völs, which was developed and implemented within the Hydrogen Research Center HyWest and with the EU project Demo4Grid. Afterwards the delegation traveled back to Bolzano to see the Hydrogen Center "IIT Bozen" and the Bolzano public transport company "SASA". At the latter stop the delegation viewed SASA'S hydrogen buses and new hydrogen refueling station (HRS), which was recently constructed by the two Green Energy Center Europe Codex Partners EDC and Wolftank.


 
Topic:

Bridge to the Green Future, E-Mobilitiy, Energy economy, Hydrogen economy, Hydrogen Mobility, Logistics System, Regional Development, Resource Management System, Sustainability


Category:

Report


Publisher:

green-energy-center.com


 

Fleischhacker, N., Baumgartner, PP.

 
2022

Wirtschaftskammer Niederösterreich am Green Energy Center Europe: Workshops und Projektexkursionen


Die WKÖ Niederösterreich besuchte auf einer dreitägigen Studienreise das Green Energy Center Europe in Innsbruck und informierten sich in Workshops und Exkursionen über die Tätigkeiten und Projekte der privatwirtschaftlich organisierten Codex Partnerschaft. Am ersten Tag standen Probefahrten mit den weltweit ersten Wasserstoff-Serienautos von Hyundai (ix35 FCEV, Nexo FCEV) in Verbindung mit einem Besuch der ersten kommerziellen Wasserstofftankstelle Österreichs auf dem Programm. Am zweiten Tag wurden in Workshops am Green Energy Center Europe die Zusammenhänge beim Umbau des Energiesystems mit dem "Power on Demand" und "Power to Hydrogen" Prozess, welche von den beiden Forschungszentren E-West und Hy West der FEN Research GmbH  vorangetrieben werden, vertieft. Dabei wurden am Green Energy Center das Urban Charge & Park Best Practice E-Ladefeld und bei der Firma MPreis in Völs die Elektolyseanlage des Demo4Grid Projektes besichtigt. Darüber hinaus wurden die Perspektiven, die sich aus den Projekten WIVA P&G Hy West HyTrain, HyBus und HySnowGroomer ergeben, erörtert. Am dritten Tag stand eine Exkursion nach Bozen mit einer Besichtigung des Wasserstoffzentrums IIT Bozen (Tankstelle, Elektrolyseanlage, Besucher- Verbreitungszentrum), der neuen H2 Tankstelle für die Wasserstoffbusse in Bozen, welche jüngst von den Codex Partnern des Green Energy Centers Europe umgesetzt wurde, und der Besuch einer LNG Tankstelle auf dem Programm. Auf der Rückfahrt nach Innsbruck wurde der Brenner Basistunnel besichtigt.


 
Topic:

Dissemination, E-Mobilitiy, Hydrogen economy, Hydrogen Mobility, Logistics System


Category:

Report


Publisher:

hywest.at, green-energy-center.com


 

Fleischhacker, N,

 
2022

Stimmen der Energieforschung: Nikolaus Fleischhacker


Stimmen der Energieforschung: Nikolaus Fleischhacker WIR FRAGEN NIKOLAUS FLEISCHHACKER, CEO VON FEN RESEARCH AM GREEN ENERGY CENTER EUROPE IN INNSBRUCK: WIE KÖNNEN WIR ERDGAS DURCH GRÜNES GAS ERSETZEN? April 19, 2022 Österreich soll bis 2040 CO2-neutral werden. Neben dem Mobilitätssektor stellt dabei vor allem die Versorgung mit gasförmiger Energie eine große Herausforderung dar. Das Erreichen der Klimaziele macht einen Umstieg auf erneuerbare Gase nötig, der Krieg in der Ukraine führt den Österreicher:innen die Abhängigkeit von russischem Gas vor Augen. Wie können wir zu einer ökologisch und politisch unbedenklichen Energieversorgung gelangen? Nikolaus Fleischhacker: Indem wir – und hier möchte ich meinen Vater Ernst Fleischhacker zitieren – „die eigenen Ressourcen für die eigenen Zwecke nutzen, bevor es andere tun oder tun müssen“, das heißt konkret Strategien, Projekte, Produkte und Dienstleistungen für die Industrie, Gewerbe und Haushalte zu entwickeln, welche die Bedarfsdeckung mit den eigenen Ressourcen ermöglichen. Mit unserer Klima-, Energie- und Ressourcenstrategie und unserem Monitoringprogramm „Tirol 2050 energieautonom“ haben wir schon vor mehr als einem Jahrzehnt den Umbauprozess des Energiesystems auf Einsparung und eigene Ressourcennutzung eingeleitet. Das bedeutet, dass das System im Wesentlichen auf Strom umgebaut wird. Nur dieser kann aus den eigenen Ressourcen Sonne, Wasser, Wind und gegebenenfalls auch Biomasse (KWK) gewonnen werden. Dabei kommt es auf die Optimierung der direkten und indirekten Strombedarfsdeckung an. Wir sprechen dabei vom „Power on Demand“-Prozess zur direkten und vom „Power to Hydrogen“-Prozess zur indirekten Stromverwertung – vor allem für industrielle Prozesse, in denen ein Prozessgas notwendig ist und in der Mobilität, wo schwere Lasten über weite Strecken zu transportieren sind und ein Transport auf der Schiene nicht möglich ist. Studien zeigen, dass ein nahezu vollständiger Umstieg auf Gase aus erneuerbaren Quellen – Biomethan, Holzgas, Klärgas und grüner Wasserstoff – bis 2040 oder 2050 möglich wäre. Teilen Sie diese Einschätzung? Wir wissen, dass sich die sehr viele Teilsysteme des Gesamtsystems Österreich – Haushalte, Quartiere, Betriebe der Dienstleistung bis hin zur Produktion – mit dem „Power on Demand“- und dem komplementären „Power to Hydrogen“-Prozess auf dezentrale eigene Ressourcennutzung umbauen lassen. Vieles kann somit dezentral auf Energieautonomie und mehr Resilienz umgebaut werden. Für den verbleiben Rest – zum Beispiel die Voest – braucht es globale Ansätze. Zum Thema grüner Wasserstoff wird viel geforscht, doch bislang sind keine nennenswerten Mengen auf dem Markt. Woran liegt das, und wie können wir beim Wasserstoff vom Reden ins Handeln kommen? Auch hier muss ich vorne anfangen. Mein Vater hat sich 40 Jahre lang mit dem Umbau des Energiesystems beschäftigt. Ein Ergebnis davon: Das Energiesystem ist ein träges System, für dessen Umbau große Zeitkonstanten erforderlich sind. Das trifft nicht nur auf den Bau neuer großer Kraftwerke und Stromleitungen zu, sondern auch auf den Bau der ersten Anlagen zur Herstellung von grünem Wasserstoff. Diese gibt es noch nicht von der Stange. Die bislang installierten Elektrolyseure zur Erzeugung von grünem Wasserstoff aus Strom und Wasser sind Prototypen beziehungsweise Produkte aus ersten Kleinserien und daher auch noch sehr teuer. Dasselbe gilt für die dazugehörige Infrastruktur zur Verteilung und Anwendung. In Österreich wird der erste grüne Wasserstoff in größeren Mengen über das Projekt „WIVA P&G“-Projekt HyWest nach systematischen Gesichtspunkten der Versorgungs- und Vorsorge-Logistik verfügbar gemacht. Die im Rahmen des EU-Projektes Demo4Grid errichtete Wasserstoffanlage von MPreis in Völs ist somit die Speerspitze einer im Aufbau befindlichen grünen Wasserstoffwirtschaft in Österreich, die wir seit Jahren im Rahmen der privatwirtschaftlich organisierten Codex-Partnerschaft des Green Energy Centers Europe Schritt für Schritt auf- und ausbauen. Dort kann eine Alkali-Druck-Elektrolyse rund 1,3 Tonnen grünen Wasserstoff pro Tag herstellen. Mit einem ersten Logistik-System, das im Projekt HyWest organisiert wird, kann dieser erste grüne Wasserstoff auch ersten Bedarfsträgern in ganz Österreich zugänglich gemacht werden. In weiterer Folge werden im Projekt HyWest mit den Anlagen der Zillertalbahn und der TIWAG im Endausbau mehr als fünf Tonnen grüner Wasserstoff pro Tag verfügbar gemacht. Für die Produktion von grünem Wasserstoff wird viel Ökostrom benötigt, doch beim Ausbau der Windkraft oder Photovoltaik gibt es Widerstände. Können wir uns das ökologisch, ökonomisch und moralisch noch leisten? Unser Verständnis von Nachhaltigkeit ist, dass sich Ökologie, Ökonomie und Soziales in einem ständigen Spannungsausgleich befinden, bei dem keine Verbindung je reißen darf. Alle Projekte, die uns weg von Öl, Kohle und Gas hin zur eigenen Ressourcennutzung von Sonne, Wasser, Wind und Biomasse führen, müssen sich diesem permanenten Ausgleich stellen. Zentralwirtschaftlich aufgesetzte Global-Projekte haben damit sichtlich zunehmend große Probleme bekommen. Aus diesem Grund haben wir uns mit der privatwirtschaftlich organisierten Codex-Partnerschaft des Green Energy Centers Europe und unseren darin tätigen Firmen FEN Research und FEN Systems auf die Erforschung und Umsetzung dezentraler, lokaler/regionaler Autonomieprojekte spezialisiert. Mit dieser Struktur stellen wir uns nationalen und internationalen Forschungsförderungswettbewerben, um – der Zeit um 5 bis 15 Jahre vorauseilend – einerseits die Prozesse dezentraler Logistiksysteme zu erforschen und andererseits die realwirtschaftliche zeitnahe Umsetzung von Projekten, die die Bedarfsdeckung mit eigenen Ressourcen zum Inhalt haben, zu organisieren. Damit leisten wir unseren Beitrag zur Resilienz der Energiebedarfsdeckung in Österreich. Dipl.-Ing. Dr. techn. Nikolaus Fleischhacker MSc BSc ist CEO der Forschungsgesellschaft FEN Research GmbH und Leiter der Forschungszentren E-West und HyWest am Green Energy Center Europe. Er arbeitet mit seinem Vater Ernst Fleischhacker am Generationenprojekt „Umbau Energiesystem“.


 
Topic:

Bridge to the Green Future, E-Mobilitiy, Energy economy, Green Economy, Heat Mangement, Hydrogen economy, Hydrogen Mobility, Logistics System, Monitoring, Problem Solving Methodology, Product Development, Project Development, Quality Assurance, Regional Development, Research Project, Resource Management System, Strategy Development, Sustainability


Category:

Interview


Publisher:

energieforschung.at/newsletter